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Stimmungsvolle Adventsfeier des AWO-Ortsvereins

 

Zu einer eher besinnlichen Vorweihnachtsfeier hatte die Vorstandschaft der Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Füssen-Schwangau e. V. in das Hotel "Luitpold Park" in Füssen seine Mitglieder eingeladen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Magnus Lipp an der Zither.
"Spätestens am Heiligen Abend wünschen sich viele Menschen, dass Mühen, Probleme und Sorgen des Alltags vergessen sind. Wir wünschen uns Harmonie, Glück und Zufriedenheit auf der ganzen Welt. Doch Wunsch und Wirklichkeit klaffen oftmals weit auseinander. Denken wir nur daran, wie immer wieder Menschen Kummer und Krankheit - wie etwa eine Depression oder einen Burnout - verschweigen - aus Angst, nicht mehr mithalten zu können und nicht mehr eine Fassade von Schönheit und Stärke aufrechtzuerhalten. Es ist ein enormer Druck, dem kranke oder schwächere Menschen, hinter einer Fassade von Schönheit und Stärke in unserer Leistungsgesellschaft verbergen", sagte die Vorsitzende Brigitte Protschka in ihrer Begrüßung und fügte unter anderem hinzu: "beschämend die Diskussion über die wachsende Kinderarmut in unserem reichen Land! Wie kann es sein, dass Kinder nicht am Klassenausflug teilnehmen wollen, weil sie sich schämen, dass ihre Eltern das Geld dafür nicht aufbringen und andere dafür bezahlen. Wie kann es sein, dass Kinder sagen, sie hätten keine Lust im Fußballverein weiter mitzuspielen, weil die Eltern keine neuen Fußballschuhe bezahlen können und das nicht zugeben können".

Für einen besonderen Höhepunkt sorgten die 8-jährige Luise Fischbach und die 7-jährige Anna Theresa Moshage mit ihren Geschichten. Beide sind im Leseprojekt des AWO Kinderhorts. Trotz aller Nervosität und unterstützt von ihrer "Lesetante" Maria Stockhausen, konnten sie fabelhaft demonstrieren, was sie bereits gelernt haben. Für Erheiterung sorgte der stellvertretende Vorsitzende Uwe Claus mit seinen Geschichten rund um die Vorbereitung zur Weihnachts- und die gar nicht "so stade Zeit". Bei Kaffee und Kuchen kam auch der ein oder andere "Hoagarte" zustande und viel zu schnell waren die rund drei Stunden wieder zu Ende.


Foto: Uwe Claus