SPD-Landtagsabgeordneter Dr. Paul Wengert spendet 1000 Euro für Hippy-Projekt
Füssen. Er habe lange überlegt, wo eine Spende sinnvoll angelegt ist. "Unter den vielen Organisationen, die gute Jugendprogramme aufgelegt haben, ist es nicht einfach das richtige zu finden, zumal die meisten sich sehr auf diesem Gebiet ganz toll engagieren" so der Füssener Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD). Die Wahl fiel auf das Familienbildungsprogramm Hippy, das die Frühförderung von vier- bis sechsjährigen Kindern vor Ort in den Familien zum Ziel hat. Dafür stellte er der HIPPY-Projektleiterin Melanie Siegl 1000 Euro für Schulungsmittel zur Verfügung.
Die Sozialpädagogin mit HIPPY-Zusatzqualifikation freute sich riesig über dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk. An diesem Pilotprojekt in Füssen nehmen 11 Familien teil. „Weil in diesem Projekt zur Förderung von Vorschulkindern großer Wert auf Qualität gelegt wird und der Dachverband HIPPY-Deutschland nur dann Lizenzen vergibt, wenn die geforderten Qualitätsstandards eingehalten werden, kostet dieses Projekt wirklich viel Geld“ erklärte ihm Siegl. Nicht nur sie selbst hat demzufolge direkt nach dem Abschluss Ihres Sozialpädagogikstudiums eine Zusatzqualifikation für die HIPPY-Projektleitung erworben, sondern auch für Hausbesucherin Alexandra Braun ist im Januar eine Schulung vorgesehen. Das gesamte Projekt findet Dr. Paul Wengert unterstützenswert: „Der Erfolg früher Bildungsmaßnahmen hängt in hohem Maß von der Qualität der Förderung und Betreuung ab. Wenn dann noch sichtlich Spaß an der Sache dazukommt, sind optimale Voraussetzungen gegeben“ begründet Wengert sein Engagement. Projekte, die für Chancengleichheit im Bildungsbereich sorgen haben volle Unterstützung verdient, so der Sozialdemokrat. Neben Kosten für die Ausbildung und Schulung der Betreuerinnen sollen mit der Spende auch Familien unterstützt werden, die sich schwer tun, das Geld für die Arbeitsmaterialien selbst aufzubringen. Er wünschte Melanie Siegl und Alexandra Braun viel Glück und Durchhaltevermögen bei dieser Pionierarbeit: "Kinder wollen lernen, dabei müssen sie unterstützt werden" so sein Fazit. AWO-Vorsitzende Brigitte Protschka dankte Dr. Wengert für das großzügige Geschenk, dass dieses Projekt unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt gut brauchen kann.
Bildunterschrift:
MdL Dr. Paul Wengert informierte sich bei Brigitte Protschka, Projektleiterin Melanie Siegl und Hausbesucherin Alexandra Braun über die benötigten Arbeitsmaterialien, die mit dem Geld angeschafft werden sollen.
Text/Foto: Claus
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